Albin Siggesson (geb. 1992 in Örebro, Schweden) ist ein schwedischer autodidaktischer bildender Künstler und Fotograf mit Sitz in Ålesund, Norwegen. Mit sensibler Ausstrahlung stellt er Menschen, Objekte und Ereignisse aus seinem eigenen Leben dar und baut dabei auf Geschichten auf, die sich bereits abgespielt haben oder gerade abspielen. Durch dunkle Untertöne und einen forschenden Blick spiegelt sich Siggessons Faszination für das Schöne und das Teuflische in uns wider. Seit wann malen Sie und was sind Ihre Lieblingsmotive ?
Bevor ich Künstlerin wurde, hatte ich eine vielversprechende Karriere als Fußballer – eine Karriere, die ich aufgab, als ich 2011 nach Oslo zog. Um die überwältigende Leere zu füllen, begann ich mit der Suche nach etwas, das dem Leben Sinn gab. Ich begann 2015 mit der Fotografie und 2018 mit der Malerei.
„Der Architekt“ von Loribelle Spirovski ist vielleicht eines der Gemälde, die mich am meisten inspiriert haben.
Wie gehen Sie vor, wenn Sie ein neues Werk schaffen? Was kommt zuerst?
Ich beginne mit der Auswahl einer Hintergrundfarbe/eines Hintergrunds. Dann gehe ich dazu über, den Drang, Gedanken oder die Inspiration in meinem Kopf zu vertiefen. Meistens male ich aus meiner Intuition heraus. Wenn das Motiv fertig ist, schreibe ich ein Gedicht/einen Text/eine Geschichte dazu. Woraus schöpfen Sie Ihre Motivation?
Die Fantasie, wie ich mein Leben gestalten möchte. Ihr Leben ohne Kunst wäre ...
... langweilig, weniger, leer, unsicher.
Was ist derzeit der beste Kunstort in Ihrer Stadt?
Auf jeden Fall „Khåk Kunsthall“!
Fotos von Mia Ytreberg.
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