Anna Kuen, geboren 1991 in Bayern, lebt heute in Berlin. Sie studierte Malerei an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Daniel Richter. Kuens abstrakte Gemälde bilden ein Werk, das kontrastreiche Farbkompositionen, kantige und organische Strukturen und realistische Details vereint und oft Bezug zur Natur ihrer Heimat nimmt. Seit wann malen Sie und was sind Ihre Lieblingsmotive ?
Ich habe schon immer gemalt, besuchte eine Musik- und Kunstschule und studierte anschließend Malerei an der Akademie der bildenden Künste in Wien. Im Laufe der Jahre wurden meine Bilder immer abstrakter und sind von den Landschaften inspiriert, in denen ich aufgewachsen bin.
Wie gehen Sie vor, wenn Sie ein neues Werk schaffen? Was kommt zuerst?
Bevor ich mit einem neuen Bild beginne, fertige ich meist grobe Skizzen mit schwarzem Liner in einem Skizzenbuch an. Ich schreibe auch, um mich im Atelier besser auf meine kreative Arbeit zu konzentrieren und den Alltag außen vor zu lassen. Ich male dann eher intuitiv und schaue, wohin mich der Prozess, die Inspiration oder das Thema einer Serie führen. Nebenbei arbeite ich auch immer an kleineren Arbeiten, entweder auf Papier oder auf kleinen Leinwänden, Farb- und Strukturstudien. Woraus schöpfen Sie Ihre Motivation?
Ich bin ein durch und durch kreativer Mensch. Wenn ich nicht in irgendeiner Weise kreativ bin (Malerei, Zeichnung, Musik usw.), fühle ich mich unwohl. Ich habe das dringende Bedürfnis, kreativ zu sein (auf jede Art – Malerei, Zeichnung, Musik, Bewegung), um zu leben. Ihr Leben ohne Kunst wäre ...
…nicht mein Leben.
Was ist derzeit der beste Kunstort in Ihrer Stadt?
Ich habe eine Jahreskarte für alle Berliner Museen und finde es sehr inspirierend und erfrischend, sie immer wieder zu besuchen. Man kann viel lernen, wenn man sich Kunst aus verschiedenen Epochen ansieht. Erfahren Sie mehr über den Künstler: