Krys wurde in Lancashire geboren und wuchs in Manchester auf. Heute lebt sie außerhalb von London, wo sie als Makeup Artist arbeitet. Kunst begleitet sie seit ihrer Kindheit und drückt sich in verschiedenen Medien aus. Sie arbeitet überwiegend mit Acrylmalerei und digitaler Kunst. Ihr Stil ist automatisch, impulsiv und chaotisch. Sie erforscht die Kunst der Unvollkommenheit und des unbewussten Denkens. Diese Elemente spiegeln die Neugier der menschlichen Natur, Psychologie und Freiheit wider und laden den Betrachter zur individuellen Interpretation ein. Wie sind Sie zur Kunst gekommen?
Ich hatte schon als Kind einen starken künstlerischen Hintergrund. Mein Vater war Künstler und Architekt, daher wurde ich schon früh stark geprägt. In der Schule und am College spezialisierte ich mich auf Kunst und Textilien und studierte später Mediendesign an der Universität. Nach dem Studium zog ich nach London, um eine Karriere als Maskenbildnerin anzustreben.
Wie würden Sie Ihren Stil beschreiben? Was macht Ihre Arbeit besonders?
Mein Stil ist chaotisch und ein wenig zufällig, je nachdem, in welcher Stimmung ich gerade bin. Ich habe das Gefühl, dass mein Stil in den letzten Jahren definitiv meine vergangenen und gegenwärtigen Erfahrungen widerspiegelt. Mit zunehmendem Alter bin ich selbstbewusster geworden, was den Ausdruck und die Ehrlichkeit angeht, mit denen ich immer zu kämpfen hatte und die mich teilweise aus Angst vor Verurteilung gefangen hielt.
Meine Bilder erforschen Unvollkommenheit durch Farbschichten, Farben und Texturen, die zufällig Präsentieren Sie verborgene Elemente innerhalb der Kunst, die es dem Betrachter ermöglichen, auf einer tieferen Ebene eine Verbindung herzustellen und zu interpretieren. Wie gehen Sie bei der Entwicklung Ihrer Arbeit vor?
Ich bin beruflich viel unterwegs, was mich in der Auswahl meiner künstlerischen Medien einschränkt. Mein iPad ist immer dabei, um digitale Kunst zu schaffen, und unterwegs habe ich meist ein Skizzenbuch und Stifte dabei. Das hilft mir, meinen Geist aktiv zu halten und meine Kreativität am Leben zu erhalten. Ich mache mir ständig Notizen, schreibe Gedichte und skizziere seltsame, cartoonartige Kritzeleien.
Wenn ich Zeit zu Hause habe, male ich in meinem kleinen Atelier. Ich bin gerne offen und lasse mich treiben, ohne lange nachzudenken, wohin es mich führt. Oft überarbeite ich die Leinwände, um den automatischen Ablauf im Moment aufzufrischen, da mein Geist so schnell zur nächsten Phase übergeht. Wer oder was beeinflusst Sie?
Ich lasse mich stark von meiner Umgebung beeinflussen, sei es von Wandstrukturen, Architektur oder Lichtreflexionen. Ich habe das Glück, im Rahmen meiner Make-up-Karriere um die Welt zu reisen und interessante und neue Umgebungen kennenzulernen. Ich mache viele Fotos, die ich in meiner digitalen Arbeit verwende.
Ich versuche, mich nicht zu sehr von der Arbeit oder den Trends anderer Künstler beeinflussen zu lassen, da ich nicht möchte, dass sie meine eigene kreative Reise beeinträchtigen. Dennoch ist dieses Instagram eine großartige Plattform, um neue und interessante Künstler zu entdecken.
Meine langjährigen Lieblingskünstler sind Jean-Michel Basquiat, Jenny Saville und HR Giger, die ich schon in jungen Jahren entdeckt habe und die bis heute eine Inspiration sind.
Machen Sie uns neugierig. Was planen Sie als nächstes?
Ich habe viele Pläne für die Zukunft, die ich bald verwirklichen werde, und ich würde in naher Zukunft gerne meine eigene Galerie haben.
Ich gestalte gerade ein Buch aus meiner Miniserie „Love Doods“, die aus androgynen Kritzeleien und geschriebenen Wörtern besteht. Es ist ein sehr persönliches Projekt für mich und Ich arbeite seit über einem Jahr daran. Es ist eine Reise voller Liebe und Schmerz, die die komplexe Verbindung menschlicher Emotionen zum Ausdruck bringt. Ich glaube, dass dieses Thema uns allen auf unterschiedliche Weise nahesteht, und ich freue mich sehr, es mit anderen zu teilen. Erfahren Sie mehr über den Künstler: