Maria Santi ist eine abstrakte Künstlerin. Geboren 1970 in La Plata, Buenos Aires, wo sie lebt und arbeitet. Absolventin der University of Arts UNLP und Postgraduierte an der UNA. Mit einer Praxis, die auf Malerei und Zeichnung basiert, erforscht und hinterfragt sie Materialität, Farbe sowie organische und geometrische Abstraktion. Ihre Kunstwerke untersuchen diese Kategorien und ihre möglichen Verbindungen, wobei sie Ausdehnung und Raum abdecken. Derzeit ist sie Studium der Astrologie an der Casa XI in Buenos Aires. Seit wann malen Sie und was sind Ihre Lieblingsmotive ?
Ich male seit meiner Kindheit. Nach dem Abitur absolvierte ich ein Kunststudium und bin seitdem immer in der Kunstwelt aktiv. Meine künstlerische Praxis bewegt sich im Bereich der zeitgenössischen Kunst, vor allem in der Bildsprache, obwohl nicht alle Werke die Form traditioneller Gemälde haben. Mein Interesse entspringt immer etwas Greifbarem, einem Produkt meiner Recherche im Atelier. Ich lasse mich von verschiedenen Kunstströmungen inspirieren, aber die Geschichte der Malerei mit ihren ständigen Fragen berührt mich besonders. Innerhalb dieser Tradition fühle ich eine Affinität zur abstrakten Kunst im Allgemeinen und zu den Bewegungen des 20. Jahrhunderts, von der Avantgarde bis zur Madi- und Rioplatense-Abstraktion.
Wie gehen Sie vor, wenn Sie ein neues Werk schaffen? Was kommt zuerst?
Wenn ich im Atelier arbeite, führe ich zahlreiche Materialexperimente durch, die mich zum Nachdenken anregen. Dieser Prozess ist wechselseitig, und ich weiß nie, ob der Gedanke oder die Materialentdeckung zuerst kommt. Jedes Kunstwerk fühlt sich für mich nicht völlig neu an; es ist vielmehr ein Samen, der in einem vorherigen Werk gepflanzt wurde. Ideen entstehen schrittweise und tauchen nicht plötzlich auf, sondern entwickeln sich im Laufe der Zeit. Woraus schöpfen Sie Ihre Motivation?
Meine Motivation entspringt meiner Liebe zur Kunst. Ich glaube, dass Kunst dem Menschen die Möglichkeit bietet, zu lieben, zu erschaffen, sich selbst zu übertreffen, in Dialog zu treten, herauszufordern, zu hinterfragen, aufzubauen und ständig nach Sinn zu suchen. Sie ist nicht nur meine Lebensweise, sondern auch meine tägliche Aufgabe. Ihr Leben ohne Kunst wäre ...
Ich kann mir ein Leben ohne Kunst nicht vorstellen. Sie war schon immer eng mit meinem Leben verbunden, nicht nur durch meine persönliche Praxis, sondern auch durch meine Lehrtätigkeit, die Teilnahme an Kunstkollektiven, den Besuch von Ausstellungen und Biennalen. Kunst ist der Mittelpunkt meines Lebens; sie ist ein Lebensstil.
Was ist derzeit der beste Kunstort in Ihrer Stadt?
Der beste Ausstellungsort in La Plata ist das Centro de Arte UNLP. Dort finden Ausstellungen und Projekte rund um Feminismus, Diversität, zeitgenössische künstlerische Ausdrucksformen und die Sichtbarkeit lokaler Künstler statt. Am 16. März werde ich dort gemeinsam mit einem weiteren Künstler und einem Kurator eine Ausstellung eröffnen. Erfahren Sie mehr über den Künstler: