Marie-Christine Pare alias Martini

Marie-Christine Pare alias Martini

Fünf Fragen an Joan Maureen Collins Du liest Marie-Christine Pare alias Martini 3 Minuten Weiter Fünf Fragen an Peter Jellitsch

Marie-Christine Pare alias Martini, geboren 1968 an einem bitterkalten Wintertag in Montreal, pflegt seit ihrer Kindheit ihre Kreativität und erlernt Fähigkeiten wie Nähen, Stricken und Töpfern. Nach ihrem Abschluss in Innenarchitektur verbindet sie ihre künstlerischen Talente nahtlos mit ihrem Berufsleben. Ihr Werdegang spiegelt ihr Engagement für Kreativität wider, von frühen handwerklichen Aktivitäten bis hin zur formalen Ausbildung. Heute widmet sie ihre Leidenschaft der Innenarchitektur und abstrakten Kunst und verbindet dabei Funktionalität und Ästhetik nahtlos. Martinis Geschichte ist ein reiches Netz künstlerischer Erkundungen und spiegelt ein Leben wider, das tief mit Kreativität verwoben ist.

Seit wann malen Sie und was sind Ihre Lieblingsmotive ?

Ich habe mich an die Acryl- und Aquarellmalerei gewagt, um ein wachsendes Bedürfnis zu befriedigen, anders, frei und spontan zu gestalten und dabei von meinem Hintergrund in der Innenarchitektur abzuweichen, aber auch um den faszinierenden Tanz der Farben und Texturen zu erkunden.

Wie gehen Sie vor, wenn Sie ein neues Werk schaffen? Was kommt zuerst?

Mein Malritual besteht darin, mit Musik die richtige Stimmung zu schaffen, die einen wesentlichen Hintergrund für meinen kreativen Prozess bildet. Inspiriert von Musik und Farben begebe ich mich auf eine Entdeckungsreise. Durch die Verschmelzung von Schattierungen und Nuancen entstehen in meinen Werken abstrakte Formen, die gelegentlich an greifbare Objekte oder Wesen erinnern. Dieses dynamische Zusammenspiel von auditiver und visueller Welt formt eine harmonische Synergie und führt meine Hand zu einem einzigartigen und lebendigen künstlerischen Ausdruck auf der Leinwand.

Woraus schöpfen Sie Ihre Motivation ?

Die Freude am Spiel mit Farben prägt meine künstlerische Auseinandersetzung – ich beobachte ihre Transformationen, orchestriere Arrangements und sorge gelegentlich für Spannung zwischen den Farbtönen. Mein Prozess beinhaltet das Experimentieren mit Texturen, den Einsatz von Werkzeugen wie Pinseln, Spachteln und Schwämmen, deren Wirkung sich durch die Bewegung meiner Hand organisch entfaltet. Ebenso spannend ist die Interaktion mit dem Publikum, da ich mich über unterschiedliche Interpretationen freue. Jeder Betrachter bringt eine einzigartige Perspektive ein und entfacht einen bereichernden Dialog, in dem individuelle Visionen zusammenfließen und zu einem gemeinsamen Verständnis führen.

Ihr Leben ohne Kunst wäre ...

Kunst ist mein wichtigstes Ventil, eine Art therapeutisches Yoga für die Seele. Ein Leben ohne sie würde eine Leere hinterlassen, denn Kreativität bringt Trost und Ausgeglichenheit in mein Leben.

Was ist derzeit der beste Kunstort in Ihrer Stadt?

Ich liebe es, durch Petit Champlain in der Altstadt von Québec zu schlendern und die verschiedenen Kunstgalerien dort zu besuchen. Außerdem besuche ich gerne das Museum der Schönen Künste in Québec und Montreal, da sie bereichernde Erfahrungen in verschiedenen Kunstformen bieten – Malerei, Bildhauerei, Schmuckherstellung, Töpferei. Diese kulturellen Oasen bieten eine lebendige Vielfalt künstlerischen Ausdrucks und steigern meine Wertschätzung für Kreativität.

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