Five questions to Diana Savostaite

Fünf Fragen an Diana Savostaite

Fünf Fragen an das ABDA-Kollektiv Du liest Fünf Fragen an Diana Savostaite 3 Minuten Weiter Fünf Fragen an Arne Quinze

Diana Savostaite (geb. 1983 in Litauen) ist eine zeitgenössische Künstlerin, die in East London lebt und arbeitet. Sie verwendet Ölfarben und Mischtechniken, um ausdrucksstarke, farbenfrohe, halbabstrakte und geformte Gemälde zu schaffen. Wie sind Sie zur Kunst gekommen?

Seit ich denken kann, bin ich untrennbar mit der Kunst verbunden. Zeichnen und Malen war schon als Kind meine Lieblingsbeschäftigung und ist es auch heute noch. Ich studierte Malerei an der Kunstakademie Vilnius und fühlte mich dort wie zu Hause. Ich wusste sofort, dass ich mit dem Kunststudium die richtige Entscheidung getroffen hatte.


Wie würden Sie Ihren Stil beschreiben? Was macht Ihre Kunst besonders?

Ich mag es nicht, meine Kunstwerke zu definieren. Sobald man etwas beschreibt, wird es bestätigt und es verpflichtet einen dazu, so zu bleiben. Es schränkt die Möglichkeit ein, beim Experimentieren zu wachsen und neue und unerwartete Malweisen zu entdecken.

Meine Bilder sind unterschiedlich und haben jeweils ihren eigenen Stil und ihre eigene Geschichte. Sie sind meist ausdrucksstark, abstrakt und farbenfroh; manche bestehen aus dicken Farbschichten und kombinieren oft erkennbare Körper- oder Landschaftselemente. In meinen Kunstwerken versuche ich, Gefühle oder Emotionen einzufangen, anstatt ein realistisches Bild der Welt zu malen. Wie gehen Sie bei der Entwicklung Ihrer Arbeit vor?

Ich liebe es, mit Materialien und Leinwandformen zu experimentieren. Je mehr ich experimentiere, desto mutiger werde ich, etwas Neues auszuprobieren. Ich habe zu viele Ideen im Kopf, aber leider nicht genug Zeit, sie umzusetzen, sodass einige Ideen verfliegen müssen. Ich erinnere mich auch immer wieder daran, nicht zu sehr an den Bildern zu hängen und keine Angst zu haben, meine Arbeit durch gewagtes Malen oder Experimentieren zu ruinieren. Wer oder was beeinflusst Sie?

Ich lasse mich beeinflussen, indem ich mir die Arbeiten anderer Künstler online und im echten Leben anschaue. Ich höre mir Gespräche in Kunst-Podcasts an. Ich bin ganz allein, sitze still und denke nach. Ich gehe in der Natur spazieren und beobachte meine Umgebung, von den kleinsten Details bis hin zum unendlichen Raum. Überall Farbkombinationen. Klangmeditation und intuitive freie Körperbewegung/Tanz.

Was planen Sie als Nächstes?

Derzeit bewerbe ich mich für einige offene Ausstellungen, um meine Kunst zu präsentieren. In Kürze werde ich eine neue Kollektion halbabstrakter amerikanischer Landschaftsgemälde veröffentlichen, inspiriert von meiner Reise zum Grand Canyon und meiner Tour an die Westküste. Danach plane ich, ein neues Gemälde zu beginnen. In den nächsten Jahren möchte ich gerne wieder studieren und einen Master in Bildender Kunst machen. Instagram