Five questions to Katarina Ekelund

Fünf Fragen an Katarina Ekelund

Fünf Fragen an Joanne Last Du liest Fünf Fragen an Katarina Ekelund 3 Minuten Weiter Fünf Fragen an Rosalien Toornstra

Katarina Ekelund (Jahrgang 1966) lebt und arbeitet an der schwedischen Westküste. Ihr Atelier befindet sich in einer alten Kirche. Sie begann ihre künstlerische Laufbahn im Alter von 18 Jahren. Seitdem interessiert sie sich für Farben und Lacke.

Wie sind Sie zur Kunst gekommen?

Ich bin in einer Familie aufgewachsen, die sich schon immer für Kunst und Kultur interessierte. Als ich aufwuchs, besuchten wir viele Kunstmuseen, Konzerte und Theater in ganz Europa. Mein Vater spielte Geige und meine Mutter liebte die Oper, und ich verliebte mich in die kraftvollen, farbenfrohen Gemälde.

Ich erinnere mich noch gut daran, wie ich als Teenager zum ersten Mal im Moderna Museum in Stockholm das Gemälde „First Meeting“ von Francis Picabia sah. Ich fühlte mich wie von Sinnen und dachte: „Das ist es, was ich machen will: malen, malen, malen.“ Ich las alle Künstlerbiografien, die ich finden konnte, und träumte von einem freien Leben als Künstlerin.

Wie würden Sie Ihren Stil beschreiben? Was macht Ihre Kunst besonders?

Mein Stil hat sich im Laufe der Jahre stark weiterentwickelt und tut dies auch weiterhin. Anfangs malte ich figurativ, aber dann wurde es immer abstrakter, und mittlerweile sind meine Bilder fast vollständig abstrakt. Viele Leute denken, abstrakte Bilder seien einfacher zu malen, aber das stimmt nicht. Es ist eine Entwicklung, sie einfacher und direkter zu gestalten, sich zu trauen und nicht zu zögern. Ich möchte Kraft und Energie in meine Bilder übertragen.

Wie gehen Sie bei der Entwicklung Ihrer Arbeit vor?

Ich entwickle meine Bilder ständig weiter. Ich muss neugierig auf mich selbst sein und mich von dem, was ich im Atelier mache, überraschen lassen. Ich male oft in Serien, so dass die Bilder zusammenhängen. In der nächsten Malphase passiert etwas Neues und die Bilder entwickeln sich immer weiter. Und ich bin selbst überrascht und denke: Aha, könnte ich so malen?

Wer oder was beeinflusst Sie?

Farben und Farbkombinationen inspirieren mich sehr. Farben können mir Gänsehaut bescheren. Aber auch die Natur, die mich umgibt, Melancholie und Lichthorizonte mit Träumen von Unendlichkeit. Auch andere Künstler, ihre Gedanken und Werke. Zu meinen Favoriten zählen Georg Bazelits und Joan Mitchell.

Was planen Sie als Nächstes?

Nach dem Sommer beginnt nun meine neue Malphase. Das wird für mich höchst spannend. Dann werde ich mit einem Bildhauer zusammenarbeiten und wir werden gemeinsam eine Ausstellung vorbereiten. Ich freue mich darauf, unsere Arbeiten gemeinsam zu sehen.

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