Lena Leiko ist eine autodidaktische Künstlerin, die in eine Künstlerdynastie in Russland hineingeboren wurde. In den letzten sieben Jahren hat sie in Amsterdam gelebt und gearbeitet. Wie sind Sie zur Kunst gekommen?
Kunst war schon immer ein Teil meiner Familie und prägte meine Welt von Kindheit an. Nach meinen Anfängen als Zeichnerin und Näherin wandte ich mich 2009 der Fotografie zu. Im Laufe der Jahre entwickelte sich meine Leidenschaft zur abstrakten Makrofotografie, bei der ich eine breite Palette von Materialien und Techniken erkunde.
Wie würden Sie Ihren Stil beschreiben? Was macht Ihre Arbeit besonders?
Normalerweise fotografiere ich mit Makroobjektiven eine Fläche von 5 x 5 Zentimetern. Der Prozess umfasst nicht nur die abgebildeten Objekte, sondern auch eine Vielzahl komplexer Techniken: die Arbeit mit Licht, physikalischen Filtern und die Gestaltung einer vorteilhaften Bildkomposition. Indem ich winzige Objekte für maßstabsgetreue Bilder einfange, rufe ich die Vorstellung des Weltraums hervor, in dem jedes Molekül Teil gigantischer Himmelskörper ist. Wie gehen Sie bei der Entwicklung Ihrer Arbeit vor?
Ich liebe es, mit Materialien, Licht und Kameraeinstellungen zu experimentieren, die mir außergewöhnliche Einblicke in endlose Möglichkeiten geben, neue Bilder zu erstellen und den Betrachter zu überraschen. Wer oder was beeinflusst Sie?
Meine Inspiration kommt aus der Kinematographie, der Musik, dem Ballett, dem Kosmos und der Wissenschaft.
Machen Sie uns neugierig. Was planen Sie als nächstes?
Es ist meine zweite Einzelausstellung, die im März in Amsterdam stattfinden wird. Mein nächstes Ziel ist es jedoch, meine Fähigkeiten in verschiedenen Medien zu erweitern und ein multidisziplinärer Künstler zu werden. Erfahren Sie mehr über den Künstler: