Five questions to Marjorie Thompson

Fünf Fragen an Marjorie Thompson

Fünf Fragen an Michele Cade Khelifi Du liest Fünf Fragen an Marjorie Thompson 3 Minuten Weiter Fünf Fragen an Natascha Vine

Marjorie Thompson ist eine autodidaktische Künstlerin mit Sitz in Seattle, Washington, USA. Sie ist im pazifischen Nordwesten der USA geboren und aufgewachsen und lebt und arbeitet dort auch heute noch. Ihre Arbeiten sind von der natürlichen Schönheit und Landschaft der Region inspiriert. Erzählen Sie uns Ihre Geschichte. Warum sind Sie Künstler geworden?

Ich bin mit Kunst aufgewachsen. Mein Vater war Künstler und ich verbrachte viel Zeit mit ihm in seinem Atelier. Wir malten zusammen und er brachte mir alles bei, was er über Kunst wusste. Inmitten und mit Kunst aufzuwachsen, war sehr inspirierend.

Wie gehen Sie vor, wenn Sie ein neues Werk schaffen? Was kommt zuerst?

Ich beginne jedes Werk ohne eine konkrete Vorstellung davon, was daraus werden soll. Ich beginne jedes Bild mit ausdrucksstarken Strichen und Farben. Nach vielen Schichten und Drehungen der Bilder suche ich in den Formen nach Andeutungen der Landschaft. Ich beginne, den Negativraum auszuschneiden, um die darunterliegenden Schichten zu erhalten. Von dort aus nehmen die Gemälde Gestalt an. Was können Sie uns über Ihr Studio erzählen, was macht es für Sie besonders und wie beeinflusst es Ihre Arbeitsweise ?

Mein Atelier befindet sich im Untergeschoss meines Hauses in Seattle. Von hier aus kann ich den Lake Washington, die Bergketten und die angrenzenden Stadtwälder sehen. Durch meinen Blick nach Osten kann ich morgens den Sonnenaufgang genießen. Es ist kein großes Atelier, daher ist mein Arbeitsraum begrenzt, aber der kompakte Raum ermöglicht es mir, mich leicht zu bewegen, da alles in Reichweite ist. Ich baue gerade ein Atelier in den östlichen Cascade Mountains. Es soll im Frühjahr fertig sein. Es ist viel größer und ich werde von Wald und Inspiration umgeben sein. Gibt es in Ihrem Leben ein Kunstwerk, das Sie besonders beeindruckt hat ?

Ich erinnere mich noch, wie mein Vater davon sprach, wie berührend Kunst sein kann, sodass sie einem die Tränen in die Augen treibt. Ich hätte nie gedacht, dass ich bei einem Kunstwerk so etwas empfinden würde, bis ich Berninis Statue von Apollo und Daphne im Borghese Museum in Rom sah. Sie trieb mir die Tränen in die Augen. Dieses Gefühl hatte ich seitdem nicht mehr, aber ich habe schon viel erstaunliche Kunst gesehen.

Greifen Sie nach den Sternen: Wo werden Sie in 5 Jahren sein?

Ich möchte, dass meine Kunst größer wird und eine größere Reichweite erhält. Ich möchte meine Kunst in mehr öffentlichen Räumen sehen, um einen Dialog mit der Natur zu ermöglichen und eine Pause im geschäftigen Leben zu schaffen. Erfahren Sie mehr über den Künstler:

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