Five questions to Krisztián Tejfel

Fünf Fragen an Krisztián Tejfel

Krisztián Tejfel ist ein ungarischer Autodidakt. Er lebt und arbeitet derzeit in Ungarn. Seine Malerei ist geprägt von Chaos und Gelassenheit, Perfektion und Anomalie, Gleichgewicht und Unsicherheit, Konstruktion und Dekonstruktion.

Wie sind Sie zur Kunst gekommen?

Ich habe mich mein ganzes Leben lang mit Kunst beschäftigt, es war für mich selbstverständlich und unvermeidlich. Ich habe an vielen Orten Erfahrungen gesammelt. Ich habe Fotografie, Filmemachen und digitale Kunst gemacht, daher habe ich mich nie benachteiligt gefühlt, weil ich keine Malerei studiert habe. Ich denke, ich habe einen komplexeren Weg eingeschlagen, den ich in der Malerei nutzen kann.


Wie würden Sie Ihren Stil beschreiben? Was macht Ihre Kunst besonders?

Meine Arbeiten sind tiefgründige, innere Forschungen, Erkundungen, die auf meine persönliche Entwicklung abzielen. Experimente, die nicht immer gut funktionieren, müssen daher ständig weiterentwickelt und verfeinert werden, um für mich akzeptable Ergebnisse zu erzielen. Meine Malerei ist geprägt von Chaos und Gelassenheit, Perfektion und Anomalie, Gleichgewicht und Unsicherheit, Konstruktion und Dekonstruktion. Wie gehen Sie bei der Entwicklung Ihrer Arbeit vor?

Ich plane meine Bilder nicht im Voraus, sondern lasse lieber die Gefühle und den Moment auf der Leinwand entstehen. Deshalb verändern und entwickeln sich meine Werke ständig, im Einklang mit meinem Leben. Ich denke, es sind nicht die Werke, die entwickelt werden müssen, sondern unser Leben und wie wir als Künstler leben; dann ist auch die Veränderung unserer Werke unvermeidlich. Manchmal bin ich von einem Werk und der Art und Weise, wie es miteinander in Beziehung steht, überrascht, aber ich glaube, dass am Ende des großen, komplexen Prozesses alle Teile an ihren Platz fallen. Ich versuche, mich nicht einzuschränken, denn das würde das Ende der Kunst bedeuten. Wer oder was beeinflusst Sie?

Momentan interessiere ich mich am meisten für japanischen Minimalismus, japanische Gärten, Architektur und Wabi Sabi. Ich versuche, langsamer zu werden und der Natur so nahe wie möglich zu kommen. Gartenarbeit ist daher momentan meine beste Therapie und hat den größten Einfluss auf meine Arbeit. Natürlich werde ich auch von Dingen um mich herum beeinflusst, wie Mode oder Musik, aber Reisen inspirieren mich am meisten, da sich unsere Persönlichkeiten auf Reisen so stark weiterentwickeln.

Was planen Sie als Nächstes?

Ich arbeite derzeit an mehreren Großprojekten. In Kürze werden neue Drucke in limitierter Auflage auf meiner Website erhältlich sein. In naher Zukunft möchte ich eine große Einzelausstellung in Budapest veranstalten. Instagram